Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde Gisingen Anfang September 1939 geräumt und die Bevölkerung wurde in Richtung Thüringen evakuiert; dieser Dorfeingangsbereich wurde von deutschen Pionieren vermint. Am 18.09.1939 traten vier Soldaten, als sie Schutz vor einem französischen Fliegerangriff suchten, hier auf eine Mine - obwohl ein Minenplan existierte. Der Gedenkstein erinnert noch heute an diesen tödlichen „Kriegsunfall“; beerdigt wurden die vier Soldaten auf dem Ehrenfriedhof Saarwellingen. Der Gedenkstein stand ursprünglich auf der anderen Straßenseite; er sah auch anders aus: Der Sockel mit Hakenkreuz trug die Aufschrift „Gefallen für Führer, Volk und Vaterland“. Als der Stein beim Bau des Transformatorhäuschens im Wege stand, setzte man ihn an die jetzige Stelle. Später wurde der Sockel entfernt.

 

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