Textgroesse

Kirche und Turm sind durch einen überdachten Gang miteinander verbunden, der zugleich die östliche Umfriedung eines dreiseitig von Arkadengängen umfangenen Besinnungshofes bildet. Daneben entstand 2006 ein kleiner öffentlicher Garten, der, wie der nahe gelegene Garten von „Haus Saargau“, ein Entwurf der Initiatorin von „Gärten ohne Grenzen“, Hella Kreiselmeyer, ist. Das Hanggrundstück mit der Stelle, auf der ehemals die Kapelle stand, ist vorwiegend mit Hainbuchen, Hortensien und Efeu bepflanzt. Drei kleine Sitzplätze laden ein zum Verweilen. Ein Weg führt zum Besinnungshof, der in Klarheit und konzentrierter Ordnung gestaltet wurde.

Mittelpunkt der beinahe klösterlichen Anlage bildet der Sandsteinsockel des alten Kreuzes der abgerissenen Kapelle. Er zeigt in erhabenem Relief die Darstellung einer Pieta. Darum gruppieren sich viereckige, je vierfach durchbrochene Reihen aus Buchsbaum, die Flächen dazwischen sind mit hellem Kalksteinsplitt belegt.

Als für einen bronzenen Kruzifix von Leo Kornbrust (*1929) ein neuer Platz gesucht wurde, fiel die Wahl auf diesen Ort der Ruhe und Besinnung - Nahtstelle zwischen Architektur und Natur, Kirche und Dorf, sakralem und öffentlichem Raum. (Das Kreuz hängt im südlichen Arkadengang des Besinnungshofes an der Nordmauer der Kirche.)

Quelle: Kunstlexikon Saar; Kunst im sakralen Raum

 

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