Das mittelhochdeutsche Wort „wase“ bedeutet im heutigen Sprachgebrauch Wiese. Hier, weitab vom Dorf und dessen Trinkwassereinzugsbereich, wurde früher das verendete Vieh vom Wasenmeister oder Schinder vergraben. Nach 1860 bis zum zweiten Weltkrieg führte der Gisinger Schweinehirt die Schweine des Dorfes durch den Oberlimberger Weg (der erst 1952 zur Straße ausgebaut wurde) zu diesen Gewannen „Nashuf“, „Irzkaul“ und zum heutigen Golfplatz, wo sie sich suhlten und ihr Lieblingsfutter Eicheln und Bucheckern in den umliegenden Wäldern fanden. Bis zur Anlage des Gisinger Fußballplatzes 1958 diente diese Wiese der Dorfjugend als Spiel- und Fußballplatz.

 

Quelle: Wolfgang Kremer: „Gisingen – Unser Dorf und seine Geschichte“

 

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