Textgroesse

In der späten Hallsteinzeit, im 6. Jahrhundert vor Christus, war der Limberg zu einer festen Burg ausgebaut. Sie stehen hier auf den Resten des äußeren Schutzwalles, der heute auch die Gemarkungsgrenze zwischen Gisingen und Oberlimberg bildet; dieser riegelte den Limberg genau an seiner schmalen Landbrücke zum Gauplateau ab. Zwei weitere Gräben und Wälle schützten das zungenförmige Bergmassiv des Limbergs zur Gauplatte hin. An der Grenze zum Gebiet der Älteren Hunsrück-Eifel-Kultur war der Limberg Fürstensitz der westlichen Späthallstattkultur, die den frühen Kelten zugeschrieben wird. In zwei Grabungsperioden sondierte der ehemalige Landeskonservator des Saarlandes Reinhard Schindler die drei oberirdisch deutlich sichtbaren Wälle der keltischen Höhenburg. Die Wissenschaftler gingen 1964 und 1965 an die Arbeit und trieben Grabungsschnitte durch die Wälle. Der Wall 3 - an der Spitze des Limbergs über Wallerfangen gelegen - enthielt die Überreste von mindestens zwei, vielleicht drei eingestürzten Festungsmauern. Die Scherben zu der älteren Mauer stammten aus der älteren Hallstattzeit (ca. 760 – 620 v. Chr.) und die Trümmer der später errichteten Mauern enthielten Tonmaterial aus der jüngeren Hallstattzeit (ca. 620 – 480 v. Chr.). Scherben und Tierknochenfunde belegen eine dauerhafte Besiedlung der befestigten Limberg-Höhe. Nähere Informationen finden Sie im Historischen Museum Wallerfangen.

Quelle: Verein für Heimatforschung Wallerfangen e.V.

 

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