Textgroesse

Das dritte Naturdenkmal, die Pastorengrät, ist ein tiefer Bacheinschnitt in den Oberen und Mittleren Buntsandstein. Sie hat eine Größe von ca. 3400 qm. Abzuleiten ist das Wort „Grät“ vom mittelhochdeutschen „graht“,  was „Graben“ oder „Schlucht“ bedeutet. Die Pastorengrät ist die größte und imposanteste unter den zahlreichen Kerbtälern im Gisinger Wald. Dieser durch die Erosion des Wassers über Jahrtausende geschaffene tiefe Einschnitt schließt den obersten Teil des Mittleren Buntsandsteins auf und zeigt ein fast vollständiges Profil des Oberen Buntsandsteins. Deutlich sind der lithologische Aufbau und die typischen Sedimentationsprozesse zu erkennem.

Der Name „Pastorengrät“ erinnert an ein tragisches Unglück, welches sich hier im Jahre 1857 ereignet hat. Damals stürzte der Pastor von Itzbach, Hubert Hoffmann, auf  dem Nachhauseweg von der St. Oranna – Kirmes in Berus bei Dunkelheit in die tiefe Schlucht und erlitt tödliche Verletzungen.

Quelle: Wolfgang Kremer: „Gisingen – unser Dorf und seine Geschichte“

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