Textgroesse

Der Kalkstein wurde in großen Brüchen links und rechts der heutigen Landstraße nach Kerlingen (Gewann „Aufm Kalkofen“) - sichtbar am gegenüber liegenden Hang des Scheidbergs - sowie in der „Pautengrub“ rechts der Landstraße nach Rammelfangen am Hang des Gallenbergs abgebaut. Kalkstein verwandte man sowohl zum Hausbau als auch zur Pflasterung von Straßen und Plätzen. Als Saarlouis erbaut wurde, waren die Gausteine sehr gesucht und begehrt. Zahlreiche Kalksteinbrüche wurden eigens angelegt, um den Bedarf der Festungsstadt an Pflastersteinen und gebranntem Kalk zum Bauen zu decken.

Der gemahlene Kalkstein diente einerseits als Düngemittel und andererseits mit Wasser angerührt als Kalkmilch zum Anstrich von Innen- und Außenwänden.

In Kalköfen wurde Kalk gebrannt; mit diesem gebrannten Kalk stellte man Mörtel zum Hausbau her.

Mitte des 19. Jahrhunderts verzeichnet eine Karte an dieser Stelle hier - oberhalb der Landstraße nach Rammelfangen am Fuße des Gallenbergs – einen Kalkofen. Bei der Anlage des Kalkofens bevorzugte man die in einen Abhang gebaute Trichterform mit ca 2m Durchmesser. Die Hanglage ermöglichte eine ebenerdige Füllung der hier gleich vor Ort verfügbaren, klein geschlagenen Kalksteinen und auch eine ebenerdige Ausleerung des Kalkofens und Abtransport über die nahe gelegene Rammelfanger Straße.

 

Quelle: Wolfgang Kremer: „Gisingen – unser Dorf und seine Geschichte“

Kalkofen

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